Im Talkessel zwischen Ehrwald, Lermoos und Biberwier liegen die Reste einer von der lokalen Bevölkerung als „Moos“ bezeichneten alten Moorlandschaft. Zum Naturschutzgebiet Ehrwalder Becken gehört neben einem zentralen Teil dieses Mooses auch der Altarm der Loisach im Norden des Beckens.
Das Ehrwalder Becken mit seinem Kleinseggen-Niedermoor ist wertvoller Erholungsraum und uralte Kulturlandschaft – ein Refugium für selten gewordene Tier- und Pflanzenarten. Dort findet der Nature Watcher fleischfressenden Sonnentau, seltene Schmetterlinge, wie etwa dem Skabiosen-Scheckenfalter, der in Tirol nur mehr im Ehrwalder Becken und im Geschützten Landschaftsteil Wasenmöser nachgewiesen ist, und bemerkenswerte Vögel wie den Sumpfrohrsänger.
- Ehrwalder Becken: Blick vom Hotel Post Richtung Sonnenspitze – Foto Christina Moser
- Ehrwalder Becken: Kinder im Schilf – Foto Christina Moser
- Nature Watch Strecke Ehrwalder Moos – Foto Christina Moser
- Ehrwalderbecken
1993 wurden allein bei Vögeln 51 Arten nachgewiesen, unter anderem Braunkehlchen (Saxicola rubetra), Neuntöter (Lanius collurio), Sumpfrohrsänger (Acrocephalus palustris), Baumpieper (Anthus trivialis), Hänfling (Carduelis cannabina) und Karmingimpel (Carpodacus erythrinus).
Die Nature Watch Strecke eignet sich für eine Wanderung zu (fast) jeder Jahreszeit und jeder Witterung. Für das Naturschutzgebiet Ehrwalder Becken wurde von der Tiroler Landesregierung eine Schutzgebietsbetreuung installiert: Mag. Christina Moser betreut neben dem Ehrwalder Moos auch die Naturschutzgebiete Wasenmöser bei Heiterwang und Vilsalpsee in Tannheim.





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