Archiv | August, 2009

Nature Watch Blogs

24 Aug
Murmele ganz zerzaust

Murmele ganz zerzaust

Die verborgenen Naturschönheiten Tirols von einem zertifizierten Nature Watch Guide gezeigt bekommen und mit einem Fernglas von Swarovski Optik beobachten – all das erlebt man auf einer Nature Watch Tour. Damit die daheim Gebliebenen neidisch werden und die Teilnehmer der Tour nachher nochmal ihre Erlebnisse ansehen können, schreiben zwei Nature Watch Hotels ihren eigenen Weblog:

Julia Steixner vom Hotel Seppl in Mutters und Rainer Müller vom Sonnenhof in Grän im Tannheimertal zeigen uns Ihre Nature Watch Erlebnisse auf eigenen Blogs.

Julia Steixner und Wolfi Bacher

Julia Steixner und Wolfi Bacher

Beide Blogs sind übrigens über ihre RSS-Feeds rechts unten hier im Nature Watch Blog eingebunden.

Julia Steixner‘s Spezialität sind Nature Watch Erlebnisse für die ganze Familie. Einen Molch im Hirschbad fangen, einen Frosch in der Becherlupe erkunden, mit dem Fernglas in eine feuchte Wiese schauen – Julia begeistert besonders Kinder für die Natur im Ruhegebiet Kalkkögel, ganz in der Nähe von Innsbruck. Das Hotel Seppl in Mutters bietet ihre Touren in Zusammenarbeit mit Wolfgang Bacher von natopia an.
mynaturewatch.blogspot.com
flickr.com/photos/hotelsepplnaturewatch

Rainer Müller am Sonnenpfad

Rainer Müller am Sonnenpfad

Rainer Müller hat die Leidenschaft für die Natur gepackt. Bei seinen Führungen merkt man, dass er das Naturerlebnis liebt. Rainer ist auch leidenschaftlicher Fotograf – mein Lieblings-Naturfoto von ihm ist das Murmeltier mit der zerzausten Frisur (rechts oben). Auf seinem Blog berichtet er mit vielen interessanten Bildern von seinen Wanderungen in der Tannheimer Bergwelt.
www.sonnenpfad.at

Gästebefragung

21 Aug
Gästebefragung - Katleen Johne, Tirol Werbung

Gästebefragung - Katleen Johne, Tirol Werbung

Das Nature Watch Projektteam und die Hotels haben viel Energie in eine optimale Produktqualität gesteckt. Neben vielen Gesprächen mit Gästen, Guides und Hoteliers werden nun die Gäste über ihre Erfahrung mit Nature Watch befragt.

Dazu verteilt der Nature Watch Guide nach der Tour Kärtchen mit einigen wenigen Fragen an seine Gäste. Die ausgefüllten Karten können in eine Box bei der Swarovski Vitrine geworfen werden. Die Holzboxen wurden übrigens von einem sozialökonomischen Betrieb gefertigt.

Die Gästebefragung läuft noch bis Mitte September, danach werden die Ergebnisse ausgewertet. Wir sind schon gespannt, was dabei rauskommt.

Gästebefragung-Gewinnspielkarte.pdf

„Hang over – Fledermausnacht“

13 Aug

Gastbeitrag von Susanne Stöger

Flugmembran zwischen den Fingern

Flugmembran zwischen den Fingern

Der Kaiserwinkl entpuppte sich gestern als Geheimtipp für kleine und große Tierbeobachter: Fledermäuse in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten und hautnah erleben – das war Ziel des nächtlichen Treffens bei der Außerkapelle in Kössen.

Der Andrang war groß, nicht nur unser Patenkind Simon scheint ein ausgesprochener “Batman”-Fan zu sein. Dass allein in Tirol 21 verschiedene Fledermausarten und gerade der Kaiserwinkl eine große Anzahl dieser polarisierenden Säugetiere beheimatet, beeindruckte sowohl die heimischen als auch die international vertretenen Naturbeobachter. Toni Vorauer und sein Team fesselten die Zuhörer mit interessanten Einzelheiten zum Leben der geheimnisvollen, nachtaktiven Tiere. Gruselige Mythen und Sagen wurden als falsch entlarvt, dafür erstaunliche Details über die Gewohnheiten der Säuger erzählt. Toni Vorauer machte die in völliger Dunkelheit verborgenen Fledermäuse mittels Ultraschalldetektor hörbar. Dieser “Batdetektor” wandelt den von den kleinen Säugern ausgesandten Ultraschall in hörbaren Schall um. Aufregend.

Als absoluter Highlight der Fledermausnacht zeigte sich der Nahkontakt mit den pelzigen, zappeligen Tieren. Beeindruckend war die Zartheit der Flugmembran, die zwischen den stark verlängerten Fingern die Flughaut spannt. Die drastisch vergrößerten Ohren machen die Fledermaus besonders liebenswert.

Erlebnisbegegnung Feldermaus: die Begeisterung der Naturbeobachter, ob Jung oder Alt, war sichtlich groß. Auch Simon war am Weg nach Hause noch ganz aufgeregt von der Fledermausnacht. Hang over.

“Hang over – Fledermausnacht” wurde uns von Bekannten über das Hotel Schick empfohlen. Die nächtliche Tour ist dort ebenso buchbar wie beim Tourismusverband Kaiserwinkl.

Über den Ochsenkopf in Obergurgl

12 Aug
nature-watch-obergurgl

Nature Watch in Obergurgl

Die Nature Watch Route zum Ochsenkopf beginnt direkt vor der Haustüre beim Hotel Alpenaussicht in Obergurgl. Nature Watch Guide Ronald Ribis geht in der Früh noch selbst seine Bergwiesen mähen, bevor er mit uns zur Nature Watch Tour aufbricht. Wir lernen in mehreren Stationen alpine Landwirtschaft, Gletscherschliff, kleine Moore, Zirbenwald, Flechten, die Kraft des Wassers und den Waldboden kennen. Mit den Präzisions-Ferngläsern von Swarovski Optik sehen wir Details, die mit freiem Auge nicht erkennbar wären.

Google Map: Nature Watch Strecke Ochsenkopf in Obergurgl

Gefangen! Und gleich rein in die Becherlupe mit dem kleinen Monster

Gefangen! Und gleich rein in die Becherlupe mit dem kleinen Monster

Frisch gemäht - alpine Landwirtschaft in Obergurgl

Frisch gemäht - alpine Landwirtschaft in Obergurgl

Ronald Ribis mäht von Hand

Ronald Ribis mäht von Hand

Gletscherblick Alpenaussicht

Gletscherblick Alpenaussicht

Ronald erklärt uns die Flechten

Ronald erklärt uns die Flechten

Trompetenflechte

Trompetenflechte

Naturpark Kaunergrat: Vom Naturparkhaus zum Harbe Weiher

6 Aug

Großwild kann man natürlich keines erwarten, wenn man am Sonntagnachmittag im Naturpark Kaunergrat in der Nähe des Naturparkhauses unterwegs ist. Aber in den Trockenrasen und feuchten Wiesen am Kaunergrat findet man eine atemberaubende Artenvielfalt. Bei den Bildern bekommt man Lust auf Nature Watch: zu buchen entweder übers Nature Watch Weisseespitze im Kaunertal oder im Sommerprogramm des Naturparks Kaunergrat.

P.S. Kann uns jemand bei der Bestimmung der Libelle, der Grashüpfer und der Spinne weiterhelfen? [Update: Die Libelle ist bestimmt - es ist eine weibliche Alpen-Smaragdlibelle, somatochlora alpestris]

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